Studien zum Babycomp
Mehrere voneinander unabhängige Studien haben den Erfolg des Babycomp
bewiesen.
1. Deutsche Studie von 1999
Studie an der gynäkologisch-geburtshilflichen Abteilung des städtischen
Krankenhauses Düsseldorf Bernrath von Dorothee Bachhofer, unter Betreuung
von Chefarzt Prof. Dr. med. G. Freundl
Aus der Studie, welche die Verhütungssicherheit und den Planungserfolg
des Babycomp untersuchte, wird im Folgenden der zusammenfassende Abschnitt
über die Empfängnisplanung zitiert:
„Empfängnisplanung
In unserer Umfrage gaben 113 von 648 Europäerinnen an, den BC/LC
auch/oder ausschließlich zur Empfängnisplanung eingesetzt zu
haben (Tab. 3). Hierbei zeigte das Gerät in 106 Fällen ein Empfängnisoptimum
an, dieses wurde wiederum von 100 Paaren genutzt. Eine Konzeption trat
in 81 Fällen (81%) ein. Der Anwendungszeitraum war breit gestreut,
häufig war die Konzeption bereits im ersten Zyklus eingetreten, bei
2 Frauen erfolgte sie erst nach 24 Monaten. Die mittlere Anwendungsdauer
bis zur Konzeption betrug 4,5 Monate.“
2. Italienische Studie von 1997
Baby-Comp in der Anwendung bei Patientinnen
mit unerklärlicher Unfruchtbarkeit
Die Basalkörpertemperatur wurde ausführlich aufgezeichnet für
die erste Managementstufe von ein paar Unfruchtbarkeitsprophezeihungen,
für die Entdeckung des Eisprungs und für die Diagnose von lutealem
Mangel. Neuere Geräte wurden entwickelt, die mit einem oralen Thermometer
an einem Microcomputer angeschlossen sind, der Informationen anzeigt über
fruchtbare und unfruchtbare Phasen des Zyklus, ob der Eisprung erfolgte,
die Möglichkeit dass eine Empfängnis erfolgte und die wahrscheinlichen
Daten der Empfängnis und Entbindung. In dieser Studie wurde der Einsatz
von Baby-Comp, einem elektronisch hochentwickelten Gerät für
die BBT Aufzeichnung von Temperatur der Patientinnen mit unerforschter
Unfruchtbarkeit bewertet.
Material und Methoden
Insgesamt 10 Frauen im Alter zwischen 25 und 34 Jahren mit unerforschter
Sterilität zwischen 3 und 8 Jahren wurden in diese Studie eingeschlossen.
Die Patientinnen wurden ambulant in 3 folgenden Zyklen und komplett in
30 Zyklen analysiert.
Ergebnisse
Bei der Integration der Daten des Ultraschalls, durch urinale LH und durch
Serum Progesterone Festsetzung an 30 geprüften Zyklen waren 26 (88%)
mit Eisprung und 4 ohne Eisprung, 3 von den 26 Zyklen zeigten einen lutealen
Mangel. Es gab 3 (10%) Schwangerschaften, eine war ein Abgang. Die angegebenen
Daten von Baby-Comp zeigten Zyklen mit Eisprung in 24 Fällen (80%):
ohne Eisprung in 4, 2 nicht interpretierbare, lutealer Mangel in 3 Fällen.
Lutealen Mangel zeigten Übereinstimmung mit plasmatischem Progesteron
von über 100%. In 3 Fällen der Schwangerschaft zeigte der Computer
diesen Zustand 10-16 Tage nach dem LH Eingriff. Alle Patientinnen meinten,
dass dieses Gerät einfach zu handhaben sei, weniger Iästig als
herkömmliche Thermometeraufzeichnungen sei und waren über die
angezeigten Informationen begeistert.
Zusammenfassung
Wir glauben auch, dass dieses Gerät eine große Hilfe in der
Zykluskontrolle ist und dass es in der ersten Stufe der Diagnose und unerforschter
Unfruchtbarkeit Anwendung findet.
Wir danken Miss Paola Demelas für die technische Unterstützung.
Zusammenfassung
Die erhaltene Graphik der BBT Aufzeichnungen zeigt uns den Menstruationszyklus,
den erfolgten Eisprung, die Länge der lutealen Phase, die Frequenz
und das Timing des Geschlechtsverkehrs, gibt hilfreiche Informationen
über die Zeit der Auswirkung nach dem Geschlechtsverkehr und für
eine endometrische Gewebsprüfung, unterstützt eine hormonale
Bestimmung zu interpretieren und zeigt die Auswirkung eines Eisprungeinsatzes.
Die Vorteile dieser Methode liegen in der Unkompliziertheit ohne Eingriff
und den niedrigen Kosten. Auf der anderen Seite wurde die Reproduzierbarkeit
kritisiert, welche davon abhängt, von welchen Temperaturaufzeichnungen
es auswirkt und von der graphischen Interpretation durch einen Kliniker.
Computeranalysen durch Computer basierend auf mathematischen Algorithmen
können die Reproduzierbarkeit verbessern.
Der von uns bewertete Baby-Comp scheint ein Gerät zu sein, das sich
einfach bedienen Iäßt, zuverlässig ist und von den Patientinnen
gerne akzeptiert wird. Außerdem gibt die Graphik hilfreiche Informationen
für den Kliniker. Wir betrachteten es als einen Vorteil, dass die
Graphik direkt gedruckt werden kann. Wir glauben, dass das Gerät
alles in allem eine große Hilfe für das Management von unerforschten
Unfruchtbarkeiten ist und dass es am Anfang angewendet werden kann, später
ist die Methode der Reproduzierbarkeit besser.
In dieser Studie wurde der Gebrauch von Baby-Comp bewertet, ein elektronisch
hochentwickeltes Gerät um BBT Temperaturen der Patientinnen mit unerforschter
Unfruchtbarkeit aufzuzeichnen.
Vergleich zwischen integrierten Daten und Baby-Comp Daten der 30 Zyklen
von 10 unfruchtbaren Frauen:
| |
OC |
AC |
UIC |
LD |
P |
A |
| |
26 86% |
4 13% |
- |
3 10% |
3 10% |
1 3,3% |
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OC |
24 80% |
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AC |
|
4 13% |
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UIC |
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2 6% |
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LD |
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3 10% |
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P |
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|
3 10% |
|
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A |
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- |
OC = Eisprung Zyklus | AC = anovulatorischer (ohne Eisprung) Zyklus |
UIC = Nicht interpretierbarer Zyklus | LD = Lutealer Mangel | P = Schwangerschaft
| A = Fehlgeburt
Referenzen: Moghissi, Banman, Kambic, Ayres de Lampos Prof. S. Dessole
et al Porto Cervo - Cosia Smeralda – Sardinien, Italien - Juni 1997
S. Dessole, MC. Fadda, N. Rosas, A. Scapinelli, P. Inaudi und A. Ambrosini.
Institut der Geburtshilfe und Gynäkologie, Universität von Sassari.
3. Deutsche Studie von 1991
Der Chefarzt der Frauenklinik Düsseldorf und Leiter der Studie Prof.
Dr. med. habil. Günter Freundl hat den Babycomp bereits 1991 bei
20 Frauen während 199 Zyklen getestet.
Seine Zusammenfassung:
"Für viele Paare ist Familienplanung ohne Anwendung oder Zufuhr
künstlicher Mittel ein ersehntes Ziel. Sie streben an, die zyklische
Fruchtbarkeit der Frau durch Beobachtung von Körperzeichen zu beurteilen
und durch ihr Verhalten (Verkehr oder kein Verkehr) eine Schwangerschaft
verhindern oder planen zu können. Die Methoden der sogenannten natürlichen
Familienplanung, auch Verhaltensmethoden genannt, gaben der Frau früher
relativ unzuverlässige, heute sehr zuverlässige Möglichkeiten
an die Hand, dieses Ziel zu erreichen. (...)
In der Studie zeigte sich, dass der Babycomp für viele Frauen eine
wertvolle Hilfe bei der Beurteilung ihrer Fruchtbarkeit und ihres Körpers
ist. Je nach Lebensplanung ist natürlich nach wir vor Abstinenz geboten,
wenn man eine Schwangerschaft verhindern will. Da das Gerät auch
eine grosse Anzahl von besonderen Situationen in seinem Programm berücksichtigt
hat, halte ich Lady-Comp und Baby-Comp für Paare, die gerne mit modernen
Geräten umgehen und ansonsten eine möglichst geringe Beeinflussung
ihres Körpers erfahren wollen, für eine sehr gute und empfehlenswerte
Alternative zu den zu erlernenden natürlichen Methoden. Natürlich
kann ein Computer nicht besser sein als die dahinterstehende Theorie,
in diesem Fall die Basaltemperaturmethode. Dass er jedoch in dem Gesamtergebnis
zuweilen besser ist, liegt daran, dass menschliche Fehler bei seiner Anwendung
seltener vorkommen.
Ich wünsche deswegen diesem Gerät eine weite Anwendung. Es
wird sicher die Erwartungen erfüllen. Natürlich sollte man die
Grenzen einer Technik beachten und bei unklaren Situationen einen erfahrenen
Arzt oder Berater befragen."
Prof. Dr. Med. Habil. Günter Freundl, Chefarzt der Frauenklinik
des Städtischen Krankenhauses Düsseldorf-Benrath, Urdenbacher
Allee 83, D-40593 Düsseldorf 13
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